....Köstliche Weihnachtsbäckereien......

 

Deutlich kürzere Tage und ein Blick auf den Kalender weisen darauf hin, dass der gute Duft nach Zimt und Vanillezucker wieder bald in allen Häusern die Vorfreude auf das Weihnachtsfest verstärken.

Viel Freude bereitet jedes Jahr das Stöbern nach weniger bekannten Rezepten, einige kannst auch du ausprobieren:

 

 Marzipantaler

Zutaten:

20 dag glattes Mehl, 2TL Backpulver,14 dag Butter, 8dag Staubzucker, 1Pk. Vanillezucker, 1 Dotter, 4 dag Mandeln

Für den Belag:

20 dag Rohmarzipan, 5 dag Staubzucker, 1 EL Kirschwasser, 10 dag Kochschokolade, Mandelhälften

Mehl mit Backpulver versieben, mit Butter verbröseln und Staubzucker, Vanillezucker, Dotter und Mandeln rasch zu einem glatten Teig kneten. Teig eine 1/2 Stunde kaltstellen. Teig ausrollen und kleine Scheiben ausstechen.

Bei 175 Grad backen.

Marzipan mit Zucker und Kirschwasser verkneten und auf einer mit Staubzucker bestreuten Arbeitsfläche messerrückendick ausrollen.

Ausgekühlte Kekse dünn mit Marmelade bestreichen, Marzipanscheiben drauflegen und andrücken.

Schokolade schmelzen, langsam 1 EL Butter einrühren. Kekse zur Hälfte in Schokolade tauchen und mit Mandelhälften belegen.

 Eierlikörkugeln

Zutaten:

Biskuit:

12 dag glattes Mehl, 1 MS Backpulver, 5Stk. Eier, 1Pk Vanillezucker, 16 dag Staubzucker, 500ml Eierlikör, 20 dag Walnüsse

Helle Glasur:

30 dag weiße Schokolade, 5 dag Kokosfett

Vollmilchkuvertüre

 

Eier mit Vanillezucker, Staubzucker cremig rühren. Danach Mehl unterheben und Masse auf ein Backblech streichen.

Bei 200 Grad backen.

 

Biskuit in Stücke brechen und fein mahlen. Biskuitbrösel mit Eierlikör und Nüssen gut verkneten. Aus der Masse Kugeln formen

Kugeln in weißer Schokolade tauchen und mit geschmolzener Kuvertüre verzieren;

trocknen lassen

 

 Wiener Stangerln

Zutaten:

15 dag Butter, 5 dag Staubzucker, ger. Schale von 1/2 Zitrone, 1 Pk. Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 1 Dotter,23 dag glattes Mehl

Backpapier zum Auslegen

Glasur:

10 dag Kochschokolade, 5 dag Butter

Füllen:

Marillenmarmelade

Butter mit Staubzucker, Salz, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren; nach und nach Ei und Dotter unterrühren und zuletzt das Mehl unterheben.

Diese Masse in einen Dressiersack mit mittel-großer (9 mm) Sterntülle füllen und rasch fingerdicke Stangerl auf das Backblech dressieren; der Teig wird durch zu langes Stehen lassen zu fest.

Die Stangerl ca. 13 Minuten bei 180 Grad goldgelb backen; noch warm vom Backpapier lösen und erkalten lassen.

 

Die Kochschokolade im Wasserbad schmelzen, die Butter zugeben und glatt verrühren; die fertige Glasur vom Dunst nehmen und auf Lippenwärme abkühlen lassen.

Je zwei Stangerl mit Marillenmarmelade zusammensetzen und zur Hälfte in die Schokoladeglasur tunken und erstarren lassen

 Linzer Praline´s

Zutaten:

für etwa 40 Stück

Mürbteig:

18 dag glattes Mehl, 6 dag Staubzucker, ger. Schale von 1/2 Zitrone, 12 dag Butter, 1 Dotter

 

1 Ei zum Bestreichen, 10 kandierte Kirschen, Mandelstifte zum Garnieren

Füllung:

20 dag Haselnüsse, 2 EL Löskaffee, 10 dag Staubzucker, 2 EL Milch

 

Glasur:

15 dag Kochschokolade, 2 dag Kokosfett

Mehl mit Zucker und Zitronenschale vermengen. Butter in Stücke schneiden, mit dem Dotter vermengen und rasch verkneten. Den Teig in Folie wickeln und etwa 1/2 Stunde kalt stellen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa

4 mm dick ausrollen. Mit einem in Mehl getauchten Ausstecher (3 cm Æ) etwa

65 Scheiben ausstechen. Restlichen Teig zusammenkneten, ausrollen und noch etwa

15 Kekse ausstechen. Kekse auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech legen.

Halbe Menge mit verquirltem Ei bestreichen. Kirschen vierteln, jeden bestrichenen Keks mit einem Viertel belegen und mit Mandelstiften bestreuen.  Die restlichen Kekse mit einer Gabel einstechen.

Bei 180 Grad etwa 10 Minuten backen; auskühlen lassen.

Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Wenden rösten; überkühlen lassen, schälen und reiben.

Den Löskaffee in 3 EL heißem Wasser auflösen und auskühlen lassen.

Die Haselnüsse mit Zucker, Kaffee und Milch verrühren. In einen Dressiersack mit großer, glatter Tülle (9 mm) füllen, auf die unbelegten Kekse dressieren und mit den verzierten Keksen zusammensetzen.

 

Kuvertüre und Kokosfett über Dampf schmelzen. Kekse so in die Schokoladeglasur tauchen, dass Boden und Rand überzogen sind.

Kekse auf Backtrennpapier trocknen und in Konfektkapseln setzen.

 Sandmuscheln

Zutaten:

5 dag Rohmarzipan, 15 dag Butter, 6 dag Staubzucker, 1 Pk. Vanillezucker, ger. Schale von 1 Zitrone, 1 Eiklar, 18 dag glattes Mehl, 1 Prise Salz

Garnitur:

12 dag Ribiselmarmelade, 15 dag dunkle Kuvertüre

 

Marzipan in kleine Stücke schneiden und mit Butter, 1 Prise Salz, Staubzucker, Vanillezucker und abgeriebener Zitronenschale cremig rühren.

Eiklar langsam einrühren, Mehl unterheben. Masse in einen Dressiersack füllen und auf das Blech dressieren. Kekse im vorgeheizten Rohr bei 170 Grad 12 Minuten backen.

Die Hälfte der Kekse mit Marmelade bestreichen, übrige darauf setzen. Kuvertüre über Dampf schmelzen, Kekse zu einem Drittel eintauchen, auf Backpapier legen und die Kuvertüre fest werden lassen.

 Esterhazy-Kekse

Zutaten:

für ca. 30 Stück

200 g glattes Mehl, 200g Butter, 100g Zucker, 1 Ei, 150 g geriebenes Nüsse, etwas Salz, Vanillezucker, etwas geriebene Zitronenschale

Fülle:

Ribiselmarmelade

Schokoladeglasur:

300 g Kochschokolade, 30 g Kokosfett

Eiweißglasur:

250 g Staubzucker und 1 Eiklar (gut verrühren)

 

Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, 30 Minuten kühl rasten lassen, danach den Teig etwa 3 mm dick ausrollen.

 

Kekse ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad
ca. 8-10 Minuten backen.

 

 Die erkalteten Kekse mit Marmelade zusammensetzen und mit Schokoladeglasur glasieren, auf die noch weiche Schokoladeglasur am besten mit einem kleinen Stanitzel aus Backpapier die Eiweißglasur aufspritzen und mit einem Zahnstocher Muster ziehen.

 Mokka Küsse

Zutaten:

für ca. 40 Stück

300 g glattes Mehl, 200 g Butter, 100 g Zucker, 1 Ei, 1 Dotter, 50 g geriebene Haselnüsse

Fülle:

Marillen- oder Ribiselmarmelade

Mokkaglasur:

250 g Staubzucker, 4 EL starker heißer Kaffee

Schokolade-Mokkabohnen zum Verzieren

Die Zutaten für den Teig auf einer kalten Arbeitsfläche rasch zu einem Mürbteig verarbeiten, Teig 30 Minuten kühl rasten lassen.

 

Teig etwa 3 mm dick ausrollen, Kekse ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad ca. 8-10 Minuten backen.

 

Jeweils zwei Kekse mit Marmelade zusammensetzen und mit Mokkaglasur glasieren, mit Mokkabohnen verzieren

 Dunkle Röllchen

 

Zutaten:

für etwa 50 Stück

350 g glattes Mehl, 180 g Butter, 150 g Staubzucker, 1 Ei, 1 Dotter, 70 g geriebene Nüsse, 1 TL Kakao

Kleine Schaumrollenformen zum Backen

Parisercreme:

1/4 Schlagobers, 250 g Kochschokolade

Schokoladeglasur:

300 g Kochschokolade, 30 g Kokosfett

 

 

 

Für die Parisercreme Schlagobers erhitzen, die klein geschnittene Kochschokolade dazugeben und kurz aufkochen, dann abkühlen lassen. Wenn die Creme kalt ist, kurz aufschlagen.

 

Die Zutaten für den Teig auf einer kalten Arbeitsfläche rasch verkneten. Mürbteig 30 Minuten kühl rasten lassen. Dann den Teig etwa 3 mm dick ausrollen, mit einem Ausstecher
4 x 4 große Quadrate oder 4 x 6 cm große Rechtecke ausstechen, diese auf kleine Schaumrollenformen wickeln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.

Die leicht überkühlten Röllchen von den Schaurollenformen lösen, beidseitig in Schokoladeglasur tauchen und trocknen lassen. Die Parisercreme in einen Dressiersack mit glatter Tülle geben und damit die Röllchen füllen.

 Nuss-Sternchen

Zutaten:

26 dag glattes Mehl, 12 dag Butte,6 dag Staubzucker, 3 Dotter, 2 EL Sauerrahm

 

Spritzmasse:

3 Eiklar, 12 dag Staubzucker, 12 dag geriebene Haselnüsse

  • Mürbteig bereiten und in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

  • Anschließend ca.  4mm- dick ausrollen und kleine  Sternchen ausstechen und auf ein Backblech legen.

  • Die Eiklar mit dem gesiebten Zucker zu sehr festem Schnee schlagen und die Nüsse einheben. Die Masse in einen Dressiersack mit glatter Tülle Nr. 6 füllen und kleine Häufchen auf die Sternchen dressieren.

  • Im vorgeheizten Backrohr bei 190°C etwa 25 Minuten backen. Vor dem Aufwarten mit Staubzucker bestreuen.

 Halbmonde

Zutaten:

28 dag Mehl, 20 dag Butter, 3 – 4 EL Milch, 3 dag Germ, etwas Salz, 1 Ei

  • Germ in kalter Milch anrühren. Mürbteig bereiten, 1½ Stunden rasten lassen.

  • Messerrückendick ausrollen, Kreise ausstechen, mit Marmelade füllen, zu Halbmonden formen und bei 180°C backen. Anschließend in Staub- und Vanillezuckergemisch drehen

 Mazurki

Zutaten:

5 Eiklar, 5 Dotter, 14 dag Zucker, 14 dag Butter, 14 dag erweichte Schokolade, 14 dag Mehl

Glasur: 10 dag Schokolade, 10 dag Butter

  • Blech befetten und bemehlen. Schnee schlagen. Butter, Zucker und Dotter schaumig rühren, die erweichte Schokolade unterrühren und das Mehl einheben. Die Masse auf das Blech streichen und bei 180°C 15 bis 20 Minuten backen.

  • Noch warm mit Marillenmarmelade dünn bestreichen und mit der Glasur überziehen. Erkalten lassen und in kleine Quadrate schneiden.

 Maronistangerl

Zutaten:

14 dag Maronipüree, 12 dag glattes Mehl, 7 dag Butter, 7 dag Staubzucker, 1 Ei, 1 Dotter, 1 kleines Stamperl Rum, 1 P Vanillezucker

  • Butter mit Maronipürree, Staubzucker, Vanillezucker und dem Rum sehr schaumig rühren. Ei und Dotter einrühren und zuletzt das Mehl einheben.

  • Die Masse nun in einen Dressiersack (Sterntülle Nr. 6) füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech etwa fingerlange Stangerl spritzen. Im vorgeheizten Backrohr bei 190°C ca 25 Minuten backen.

  • Auskühlen lassen und in einer Keksdose aufbewahren. Vor dem Kredenzen mit Staubzucker bestreuen.

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  • Wussten Sie, dass der Lebkuchen schon 4000 Jahre alt ist?

  • Grabfunde belegen nämlich, dass Lebkuchen schon ägyptischen Pharaonen als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits ins Grab mitgegeben wurde. Bei Ausgrabungen in Mesopotamien kamen 3000 Jahre alte Lebkuchenformen zum Vorschein. Das Alter der Lebkuchen spiegelt sich in seinen Rezepten wieder: Fast alle schreiben als Zutat Honig vor, ersatzweise Zuckerrübensirup. Denn Zucker, in Indien seit dem 3.Jahrhundert bekannt, blieb in Europa wegen des hohen Preises lange ein Arzneimittel für Reiche.

  • Der Name Lebkuchen kommt vermutlich von libum, dem lateinischen Wort für Fladen

 Lebkuchensouffle

Zutaten:

8 dag erweichte Schokolade`, 14 dag Lebkuchen, 8 dag Butter, 6 dag Staubzucker, 4 Eier, 5 cl warme Milch, 1 Msp. Zitronenschale, 6 dag geriebene Walnüsse, 1 dag Zucker

  • 6 kleine Soufflèförmchen mit Butter bestreichen und mit Zucker ausstreuen. Die Lebkuchen fein raspeln. Eiklar zu Schnee schlagen und 1 dag Zucker einrühren. Butter und Zucker schaumig rühren, die Dotter nach und nach zugeben. Zuletzt die erweichte Schokolade einrühren.

  • Die Lebkuchen mit Milch anfeuchten, dann mit Zitronenschalen und Nüssen zur Buttermasse rühren. Zuletzt den Schnee einheben. Die Förmchen mit der Masse anfüllen. In eine flache Form zweifingerhoch Wasser füllen. Die Förmchen hineinstellen und im Rohr bei 180°C gar ziehen lassen. Mit Vanillesoße und Preiselbeerkompott servieren

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