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.....Faschingskrapfen..... |
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dieses und weitere Rezepte finden Sie im Buch "haus gemacht:HEFETEIG-GERMTEIG" |
Krapfen haben eine sehr lange Tradition als beliebte
Brauchtumsspeise, die nicht nur auf die Faschingszeit beschränkt bleibt. So wurden Krapfen auch zur Schnitt- und Erntezeit, zu Hochzeiten, zu Weihnachten, Neujahr, Lichtmess, Ostern, Sonnenwende und anderen Anlässen zubereitet. Was auf dem Land eine kraftvolle Speise für harte Arbeitstage oder auch Festtage war, wurde in der Stadt zur "Luxusspeise". Schon 1486 wurden in der "Kochordnung" der Stadt Wien die "Krapfenpacherinnen" (Krapfenbäckerinnen) erwähnt. Von da an war der Fasching ohne Krapfen unvorstellbar. Eine Wiener Spezialität sind die mit Vanillecreme gefüllten Krapfen, die auch mit Zuckerglasur überzogen sein können. Im Bayrischen Wald sind teilweise noch die Karfreitagkrapfen aktuell. Es müssen immer 12 Stück sein - für jeden Apostel ein Krapfen. Zutaten für den Teig:
Zubereitung: Aus den Zutaten einen nicht zu festen Germteig bereiten und diesen kurz gehen lassen. Teig fingerdick ausrollen und Krapfen ausstechen, diese auf bemehlter, warmer Fläche aufgehen lassen; herausbacken; abtropfen lassen; etwas überkühlt können die Krapfen mit passierter Marillenmarmelade oder mit Vanillecreme gefüllt werden (dazu Spritzsack mit Krapfentülle verwenden); mit Staubzucker bestreuen. (12 Krapfen, 263kcal/1102kj/3,16BE je Stück) |